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Zeitgenössische gärtnerische Beiträge zur Grabgestaltung sind fester Bestandteil von Gartenausstellungen. Im Norden des IGA-Geländes, erhalten Besucherinnen und Besucher auf einer Fläche mit 90 Mustergräbern Einblicke im Ausstellungsbereich „Grabgestaltung und Denkmal“. Auf vier ellipsenförmigen Flächen werden Urnengräber sowie Einzel- und Doppelgrabstellen als zeitgemäße Orte des Gedenkens gärtnerisch gestaltet. Eine besondere, innovative und im Trend liegende Gestaltungsvariante, die hier gezeigt wird, ist die fließende Grabform, bei der feste Grenzen aufgehoben sind und Gräber ineinander übergehen.

Ein Zusammenspiel aus Innovation, Tradition und hoher Handwerkskunst bestimmt heute auch die Gestaltung von Grabzeichen. Steinmetze, Holzbildhauer und Metallbauer zeigen, wie sich ein Grabzeichen zeitgenössisch interpretieren lässt. Die Friedhofsgärtner gestalten mit den Pflanzen stilvoll die Mustergräber. Die Gestaltung soll einerseits mit dem Grabzeichen harmonisieren und andererseits soll die saisonale und sachgerechte Pflanzenverwendung berücksichtigt werden.

Mit dem Wechsel der Bepflanzung steht während der Zeit der IGA auch die Wettbewerbswertung einer Fachjury an, die nach festgelegten Kriterien Medaillen und Ehrenpreise vergibt. Die drei Aussteller mit den höchsten Bewertungen für die beste jahreszeitliche Bepflanzung erhalten zum Abschluss der IGA den Staatsehrenpreis in Gold, Silber und Bronze. Im Pavillon der Friedhofsgärtner und Steinmetze finden die Besucherinnen und Besucher der IGA Informationen und Anregungen zur Grabgestaltung, Pflege und Pflanzenverwendung. Sie haben die Gelegenheit, sich fachkundig beraten zu lassen.

Im Internet finden Sie die IGA hier: https://iga-berlin-2017.de/gartenausstellung/gaertnerische-hoehepunkte/grabgestaltung-und-denkmal

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